Dmitri Demiashkin
Der russische Starpianist Dmitri Demiashkin, Klavierpädagoge und Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe, wird am Dienstag, 28. Februar um 19.30h in der Kirche St. Peter in Zürich ein virtuoses Klavierrezital spielen, das dem Namen "Crescendo" gerecht wird.
Mit Mozart und Beethoven beginnt der Abend klassischromantisch, während nach der Pause das "Gaspard de la nuit" von Ravel, welches als Gipfel pianistischer Virtuosität gilt, von Franz Liszt's nicht minder feurigen Stücken "Wilde Jagd" und "Mephisto-Walzer" gefolgt wird.
Der in der Innerschweiz wohnhafte Demiashkin gehört dem finnisch-ugrinischen Volk der Mordwinen an. Sein Lebensweg führte Dmitri mit sieben Jahren in das tatarische Kasan. Als seine Klavierlehrerin zwei Jahre später eine Stelle am Staatlichen Konservatorium in Moskau antrat, zog er mit seiner Familie in die Hauptstadt.
Das Ergebnis waren internationale Erfolge, die Demiashkin schon 1993 als Elfjähriger einspielte. Mit Unterstützung der Stiftung Lyra des Züricher Bankiers Dr. Hans Vontobel zog er 1999 in die Schweiz, um sein Studium an der Zürcher Hochschule der Künste fortsetzen, wo er auch eine Stellung als Assistenzprofessor inne hatte.
Die Verbindung zu seiner ethnischen und musikalischen Herkunft hält Demiashkin aufrecht. Vladimir Fedoseyev, Chefdirigentdes Grossen Tschaikowski Orchester Moskau, holt ihn regelmässig als Solist nach Russland. Dmitri Demiashkins Wurzeln sind in der Russischen Klavierschule. Deshalb gründete er seine eigene Russische Klavierschule, welche er in Brunnen SZ erfolgreich führt.
Für die vorliegende Aufnahme wählte Dmitri Demiashkin einen Mason & Hamlin - Flügel CC-94 (285cm), wodurch sich eine besondere historische Klangverbindung zwischen den eingespielten Stücken und ihren Komponisten ergibt.
War doch Liszt selber im Besitz eines noch heute im Franz Liszt Museum in Budapest erhaltenen Mason & Hamlin Instrumentes und Rachmaninow entschied sich für Schallplatteneinspielungen wie z.B. seines 2. Klavierkonzerts sowie für alle seine Konzerte in den USA und Kanada für Instrumente von Mason & Hamlin.
In einem Brief an Mason & Hamlin schrieb er: «Ich habe mich für die Mason & Hamlin Pianos entschieden, weil Sie meinem Werk am nächsten kommen. Meiner Meinung nach, müssen diese Instrumente alle Musiker und Künstler ersten Ranges sowie auch Musikliebhaber vollkommen erfüllen. Ich denke, dass wenn ich durch mein Spiel es schaffe, auch nur den kleinsten Eindruck bei meinem Publikum zu hinterlassen, ich einen grossen Teil meines Erfolgs Ihren Instrumenten zu verdanken habe.»
Sergej Prokofiev hatte sich während seinen USA Aufenthalten ebenfalls für die Instrumente der Bostoner Klavierfabrik begeistern können und war mit Mason & Hamlin auf unzähligen Konzerte zu hören. Maurice Ravel beschrieb die Mason & Hamlin Instrumente gar als "Real Work of Art". Die unverkennbaren, kräftigen Bässe kommen der entfesselten Virtuosität von Liszts «Wilder Jagd» ebenso entgegen, wie der geschmeidige von Rachmaninow so geschätzte Anschlag dessen aufs Feinste nuancierten Stimmungsbildern der Études Tableaux.
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http://www.cresc.ch/ecm/ecm.cgi?c=index.html